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Wie viel kostet der Führerschein?

Wie viel kostet der Führerschein?

Führerschein Klasse B

Die Kosten für den Führerschein der Klasse B lassen sich im Vorfeld nur vage berechnen. Denn Fahrschulen unterliegen keiner Gebührenordnung und deshalb gibt es viele Kosten, die zwischen den Fahrschulen variieren.

Den größten Preisunterschied gibt es da bei den Fahrstunden.

Deutschlandweit liegt der Durchschnitt für eine normale Fahrstunde bei 38 Euro (Stand Juli 2017). Dabei sind Fahrstunden im Süden Deutschlands am teuersten und im Osten etwas günstiger. Fahrten auf der Autobahn, auf der Landstraße und bei Nacht werden extra berechnet, da sie als sogenannte Sonderfahrten gelten. Von diesen muss der Fahrschüler insgesamt zwölf absolvieren, davon vier auf der Autobahn, fünf auf der Landstraße und drei bei Nacht. Die Preise für diese Sonderfahrten liegen in Deutschland bei durchschnittlich 47,50 Euro (Stand Juli 2017).

Wie viele Fahrstunden Fahrschüler benötigen, hängt zum Teil vom jeweiligen Können ab. Aber auch der Unterricht von dem Fahrlehrer oder der Fahrlehrerin spielt eine Rolle. Denn um so mehr auf die Fahrschüler eingegangen wird, um so schneller lernen diese das Fahrzeug sicher zu führen. Es ist also nicht so einfach zu sagen, wie viele Fahrstunden ein Fahrschüler benötigt. Um zur praktischen Prüfung zugelassen zu werden, müssen sie mindestens die zwölf Sonderfahrten absolvieren. Darüber hinaus kann man ganz grob mit 15–30 Stunden rechnen.

Bei der Kalkulation der Kosten sind die Preise für die einzelnen Fahrstunden demnach ausschlaggebend. Sie bieten einen guten Anhaltspunkt, um Fahrschulen miteinander zu vergleichen.

Neben den Ausgaben für die Fahrstunden muss man meistens noch eine Anmeldegebühr bezahlen, in der dann die Kosten für die Theoriestunden und die Verwaltung enthalten sind.

Neben den Theoriestunden, Fahrstunden und Verwaltungskosten in der Fahrschule muss man jedoch noch weitere Ausgaben tätigen. Bevor man zu den Prüfungen zugelassen werden kann, muss man bei der Fahrerlaubnisbehörde des jeweiligen Hauptwohnsitzes einen Antrag einreichen. Dieser kostet 38,30 Euro. Wenn man den Führerschein im Alter von 17 Jahren macht, muss man für die erst eingetragene Begleitperson 16 Euro und für jede weitere 8,30 Euro zusätzlich zahlen. Durch den Antrag erhält man dann die Prüferlaubnis. Erst dann kann man die theoretische und praktische Prüfung absolvieren.

Die praktische Prüfung gehört mit 91,75 Euro zu einer der höchsten Ausgaben. Die theoretische Prüfung ist mit 22,49 Euro wesentlich günstiger. Ärgerlich ist es, wenn man durch eine der Prüfungen fällt und diese noch einmal antreten muss, denn dann wird auch die Prüfungsgebühr wieder fällig.

Darüber hinaus muss man, um zur praktischen Prüfung zugelassen zu werden, noch einen Sehtest und aktuelle Passbilder machen. Außerdem muss man einen Erste-Hilfe-Kurs besuchen.

In Summe kostet der Führerschein um die 1.900 Euro.
 Ein Betrag auf den man, je nach persönlichen Umständen, ziemlich lange hin sparen muss.

Deswegen folgen hier nun einige Tipps, wie man die Kosten für den Führerschein reduzieren kann.
 Man sollte die Fahrschulen in seiner Umgebung miteinander vergleichen. Zum einen ist der Preis einer normalen Fahrstunde und der einer Sonderfahrstunde, wie oben beschrieben, entscheidend. Zum anderen muss auch das Klima in der Fahrschule stimmen. In einer Umgebung, in der man sich wohlfühlt, lernt es sich einfach besser. Hierbei ist es besonders wichtig, dass man mit seinem Fahrlehrer oder seiner Fahrlehrerin gut zurechtkommt. Wenn die Chemie nicht stimmt und man zum Beispiel seine Fragen nicht offen stellen kann, sollte man nicht davor zurückschrecken und im Notfall auch einen Wechsel der Fahrschule in Betracht ziehen. Hierdurch gehen die absolvierten Theorie- und Fahrstunden nicht verloren. Zu guter Letzt sollte man sich gut auf die theoretische wie auch die praktische Prüfung vorbereiten, denn eine Wiederholung der Prüfungen kostet Zeit und vor allem Geld. Wenn man sich zum Beispiel beim Einparken noch nicht sicher genug fühlt, kann man bei seinem Fahrlehrer oder seiner Fahrlehrerin noch einmal nach einer extra Einheit fragen, in der man das Einparken übt. So läuft man nicht der Gefahr auf, die praktische Prüfung wegen des Parkens zu vermasseln.

 

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